Wiederinbetriebnahme AKW

Am 15.10 hat Tepco einen Bericht über die Aufräumarbeiten und die beabsichtige Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa der NRA vorgelegt. Es ist zweifelhaft, ob der Energiekonzern beide Vorhaben gleichzeitig unternehmen kann. Obwohl noch nicht einmal eine Lösung für den Verbleib des kontaminierten Wassers gefunden wurde, zielt Tepco darauf ab, das Kraftwerk in Niigata wieder ans Netz zu nehmen. Wie jedoch in beiden Kraftwerken das begrenzte Personal, Kapital und Material einzusetzen ist, war aus dem Bericht nicht zu erkennen. Auch die Sicherheit und die Frage nach den Arbeitern blieb unberührt. Viele der altgedienten Arbeiter kommen an die Grenze der erlaubten Strahlenbelastung und wollen weg von Fukushima. Wenn dann das Kraftwerk Kashiwazaki-Kariwa in Betrieb genommen wird, strömen vorraussichtlich viele dieser Menschen dort hin. Doch genau erfahrene Arbeiter sind in Fukushima nötig, denn manche von ihnen dort kennen nicht einmal die Namen der Geräte, mit denen sie arbeiten. (Tokyo Shimbun, 16.10.2013 Morgenausgabe S.2)

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