Brennstäbe sollen umgelagert werden

Die japanische Atomaufsichtsbehörde NRA hat am 30. Oktober das Vorhaben Tepcos abgesegnet, die Brennstäbe aus dem Abklingbecken in Reakor 4 herauszuholen und umzulagern. Die Arbeiten sollen Mitte November beginnen und ungefähr ein Jahr andauern. Die Brennstäbe enthalten viel radioaktives Material und müssen mit höchster Vorsicht behandelt werden. Es handelt sich um eine Anzahl von insgesamt 1533 Brennstäben, von denen 202 noch unbenutzt sind. Der Zielort ist ein unterirdisches Becken, das sicherer ist, als oberirdische Einrichtungen.

Der genaue Ablauf ist wie folgt geplant: zunächst sollen die Brennstäbe unter Wasser in einen Transportkanister befördert werden. Der Transportkanister wird dann mit Hilfe eines Krans aus dem Wasser gehoben. Nun soll der Kanister auf einen 30 m tiefer stehenden Hänger geladen werden. Das Problem ist nur, dass möglicherweise durch die Wasserstoffexplosion, die sich im März 2011 unter anderem im Reaktorgebäude 4 ereignete, Schutt auf die Brennstäbe gefallen sein könnte. Dadurch haben sich die Brennstäbe unter Umständen verformt. Die Brennstäbe umgibt eine Schutzhülle von 1 mm und wenn im schlimmsten aller Fälle diese Hülle beschädigt werden sollte, verursacht durch Schwierigkeiten bei der Bergung, dann sollen die Brennstäbe an einem Draht befestigt und so fixiert werden. Ansicht (japanisch).

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