Immer mehr verseuchter Dreck

Wenn das so weiter geht, dann wird bald der ganze nördliche Bereich um das AKW Fukushima I zum Schuttabstellplatz. Durch die Wasserstoffexplosion kurz nach dem Eintreffen des Tsunamis im März 2011 entstand eine große Menge an strahlendem Schutt. Es handelt sich um Beton, verbogenen Stahl und sogar Bäume, die gefällt werden mussten, damit Platz für die Auffangbehälter für verseuchtes Wasser entstehen konnte. So sind mittlerweile bis zu 65.000 qm³ Schutt angefallen, die sich auf 70% der Lagerfläche verteilen. Abgesehen davon wurde zudem die durch auslaufende Tanks verseuchte Erde in Säcke und Behälter nahe der Reaktoren aufgestellt. Tepco sucht derzeit nach neuen Möglichkeiten, den verseuchten Schutt zu lagern. Tepco Vorsitzender Naomi Hirose schlug daher am 23. Oktober dem Haushaltsausschuss (Oberhaus) vor, die naheliegenden Orte Futabamachi und Ôkumamachi als Lagerort zu nutzen. Doch die Zuständigen haben von diesem Vorhaben Tepcos noch nichts Offizielles gehört, was ihnen nicht gerade gefällt. Die geplanten Lager sollen hochradioaktiven Schutt aufnehmen, welcher dann vom Erdreich durch eine Plane abgetrennt wird. (Tokyo Shimbun, 2.11.2013 Morgenausgabe S.2)

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