Ausbesserungsarbeiten am Eiswall

Tepco hat bekannt gegeben, dass zwei Monate nach Inbetriebnahme des Eiswalls viele Stellen nicht gefrieren. Der Eiswall umfasst die Reaktorgebäude 1-4 und soll verhindern, dass das Grundwasser in die Gebäude läuft. Durch die Löcher in der Eismauer fließt das Wasser allerdings zu einem schnellen Fluss zusammen und erschwert somit das Gefrieren.

Tepco hat beschlossen, in Zukunft diesen Fluss mithilfe von Chemikalien zu verlangsamen und dann Ausbesserungen an der Barriere vorzunehmen. Auch die NRA ist bereits in die Pläne miteinbezogen.

Ein Verantwortlicher Tepcos betonte: “An den Messpunkten in der Erde sind 88% unter 0 ºC und es gibt Grund zur Annahme, dass das wir das Wasser zum Stehen gebracht haben.” An der Nordseite des Reaktors 1 und an der Südseite des Reaktors 4 sind in der Erde Steine vermischt. An diesen Stellen beträgt die Temperatur ca. 10 ºC, was große Lücken in die Eiswand reißt.

Finanziert mit 31 Mrd. Yen Steuergeldern ist es ein nie dagewesenes Projekt. Trotz dieser enormen Summe zweifeln die Geologen, ob “der Boden bei den verschiedenen Bodenstrukturen überhaupt friert.” Auch die NRA weist darauf hin, dass durch ein Absenken des Grundwasserlevels das kontaminierte Wasser in den Reaktorgebäuden höher stehe und damit leichter nach außen fließe. Derzeit ist nur die Hälfte des Walls zur Meeresseite in Betrieb. (Tokyo Shimbun, 27.5.2016 Morgenausgabe S. 2)

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: