Category Weiteres Vorgehen

Mehr als drei Mal so viel radioaktives Wasser wie geplant

Am 25. März gab Tepco bekannt, dass nach ihren Berechnungen über den Zeitraum eines Jahres von April 2014 ca. 742 Milliarden Becquerel radioaktives Cäsium ins Meer geflossen sind. Das ist drei Mal mehr, als der von Tepco festgesetzte Zielwert von 220 Milliarden Becquerel pro Jahr. Erst im Februar kam ans Licht, dass Tepco über längeren […]

Keine Anweisungen von der NRA – trotz hoch belastetem Abwasser

Nach Recherchen der Tokyo-Zeitung wurde am 25. Februar bekannt, dass die NRA (Nuclear Regulation Authority) bereits im November 2013 von dem hochradioaktiven Abwasserfluss in den Pazifik aus dem AKW Fukushima I unterrichtet war. Trotz der vorliegenden Informationen ordnete die NRA keinerlei Maßnahmen (z.B. eine Erneuerung des Abflussgrabens) an, um die Kontaminierung zu stoppen. Auch jetzt […]

Sicherheit an zweiter Stelle – häufige Unfälle

Der Zustand in Fukushima I Auf dem Gelände Fukushima I sind im September und November von den Tanks, die gerade neu installiert werden, Stahlteile heruntergefallen. Ob große oder kleine Unfälle – ihre Anzahl steigt stetig an. Offensichtlich liegt das an dem Druck von Seiten der Regierung und Tepcos den veranschlagten Zeitplan einzuhalten. Auf den zwei Abbildungen ist der […]

Arbeiten am Limit der Strahlendosis

Die Baustelle direkt über dem belasteten Wasser An der Baustelle des AKWs Fukushima I gibt es weiterhin Probleme. Das Wasser im Verbindungsstück zwischen dem Gebäude und dem unterirdischen Tunnel soll gefroren werden, Tepco bemüht sich derweil um weitere Tests mit speziellem Zement, der in die Tunnel gegossen werden soll. Jedoch finden die Arbeiten unmittelbar über […]

Mehr als 5 t Eis täglich

Das schwierige Unterfangen mit der Eiswand im AKW Fukushima I Die Beseitigung des stark belasteten Wassers in den Tunneln unterhalb des Atomkraftwerks Fukushima I ist zum Problem geworden. Seit dem 28. Juli pumpt Tepco Eis und Trockeneis in die Tunnel, um das Wasser zu gefrieren. Es soll eine Wand aus Eis zwischen dem Turbinenhaus Nummer […]

Dem Schilddrüsenkrebs auf den Fersen (Teil 2)

Auf der Fachgebietsversammlung im vergangenen März äußerte sich auch Prof. Kenji Shibuya (Universität Tokyo) kritisch: “Auf der Grundlage der jetzigen Forschungsergebnisse können wir keine Einschätzung geben.” Um das Ausmaß des Vorkommens von Schilddrüsenkrebs zu bemessen, hat das Umweltministerium eine Vergleichsuntersuchung mit den drei Präfekturen Aomori, Yamanashi und Nagasaki angeordnet. Aber Prof. Shibuya problematisiert auch hier […]

Dem Schilddrüsenkrebs auf den Fersen (Teil 1)

Die Untersuchungskommission ist sich einig: “Es ist schwer vorstellbar, dass die Fälle von Schilddrüsenkrebs, die wir derzeit haben, mit dem Atomunfall in Fukushima zusammenhängen.” So lautet die Veröffentlichung einer Untersuchung der medizinischen Universität Fukushima der Präfektur. Jedoch lässt der Fachgebietsleiter der Kommission, Prof. Kazuo Kiyomizu (Nippon Medical School) daran Zweifel verlauten: “Die genauen Ursachen und ihre […]

Eiswand um den havarierten Reaktor

Arbeiten zum Errichten der Eiswand um das haverierte Kraftwerk aufgenommen Tepco hat am 2. Juni mit den Arbeiten an einer undurchlässigen Eiswand begonnen. Diese Wand soll das belastete Wasser einfrieren, das sich unterhalb der Reaktorgebäude befindet. Ein Hoffungsschimmer, der aber durch die ohnehin schon schwierigen Aufräumarbeiten und der unklaren Situation des Erdreichs getrübt wird. In […]

Untersuchungen auf Strahlenbelastung des Körpers auf eigene Kosten

Außerhalb von Fukushima übernimmt der Staat nicht die Kosten für Untersuchungen Nach dem Atomunfall gibt es nun immer mehr Kommunen außerhalb von Fukushima, die sich organisieren, um die Bevölkerung auf Strahlenbelastung untersuchen zu können. Hintergrund dessen ist die Tatsache, dass auch im Hauptstadtgebiet an einigen Orten hohe Strahlung gemessen wurde. Aber da es sich nicht um […]

Energieplan und Atomdorf

Energieplan für die kommenden Jahre Am 11. April veröffentlichte die Regierung den “Rahmenplan für Energie”. Dabei nimmt die Kernkraft eine vorrangige Stellung in der Energieversorgung ein. Die Kraftwerke, die von der NSR freigegeben werden, sollen wieder in Betrieb gehen. Der geplante Atomausstieg bis 2030 der vorherigen Regierung unter der DJP wird widerrufen. In dem Rahmenplan ist […]